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Amalfi
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Über Amalfi

Amalfi, in den Worten des Brokers.

Die Amalfiküste und der Golf von Neapel bilden Italiens meistfotografiertes Charterrevier — eine 50-NM-Sichel aus Klippendörfern (Positano, Amalfi, Ravello, Praiano, Atrani, Cetara, Maiori, Minori, Furore), den Inseln Capri, Ischia und Procida sowie den pastellfarbenen Häfen der Halbinsel von Sorrent. Törns starten von der Marina di Stabia (Castellammare, 30 Minuten vom Flughafen Neapel NAP), von Sorrento (15 Minuten weiter südlich auf der Halbinsel, kleinere Marina, aber zu Fuß zur Altstadt erreichbar) oder von Salerno auf der Südseite der Halbinsel (die erste Wahl für Crews, die die Runde direkt in Amalfi-Stadt beginnen oder sie südwärts Richtung Cilento verlängern wollen). Nördliche Einwegtörns über eine lange Woche starten in Genua oder Lavagna und fügen der Standard-Amalfi-Route die Cinque Terre, Portofino, Portovenere und das obere Tyrrhenische Meer hinzu.

Das Tyrrhenische Meer ist hier ein Revier kurzer Distanzen — die meisten Etappen liegen bei 10–20 NM —, doch die Charter-Logistik ist dicht (vorab gebuchte Liegeplätze sind im Juli–August an jedem Hafen der Amalfiküste unerlässlich; der Hafen von Positano ist zu klein für spontane Ankünfte in der Hochsaison, und der Ankerplatz Marina Piccola auf Capri kann am späten Vormittag rappelvoll sein). Die klassische 7-Tage-Amalfiwoche ab Marina di Stabia führt über Sorrento → Capri (Übernachtung an der Marina Grande oder Ankern an der Marina Piccola) → Positano → Amalfi-Stadt → Praiano → Maiori → Cetara → zurück; alternative Wochen ergänzen Ischia (die größere und ruhigere Schwester von Capri, mit der Anfahrt zum Aragonesischen Kastell und Sant'Angelo an der Südseite) und Procida (die kleinste und fotogenste Insel des Trios, Italiens Kulturhauptstadt 2022).

Was Amalfi von anderen italienischen Charterregionen unterscheidet, ist das Essen. Die kampanische Küche erreicht ihren Höhepunkt in den Strandtrattorien von Praiano (La Brace, La Tagliata für das mehrgängige Mahl mit Aussicht), Cetara (Acquapazza für die colatura di alici, Cetaras Sardellensauce-DOC) und Marina del Cantone (Lo Scoglio, die Tomaten-und-Zucchini-Pasta-Institution der Familie Pasta seit 1953 — Stanley Tucci zeigt sie in seiner Sendung). Die Limoncello-Brennereien von Sorrent (I Giardini di Cataldo, Limonoro) verkaufen direkt von den Zitronenhain-Produktionsstätten; Capris Zitronenhain-Restaurant Da Paolino — mit dem Dach aus einem Baldachin von Zitronenbäumen — setzt den gastronomischen Maßstab für mediterranes Speisen. Ischia liefert die kampanischen Vulkanböden-Weine (Biancolella, Forastera) und das Thermalquellen-Spa Negombo für einen Ruhetag an Bord.

Positano, Amalfi-Stadt, Ravello und Capri haben jeweils ihre eigene Rolle in der Charterwoche. Positano ist das Postkartenmotiv, das jeder kennt — pastellfarbene Häuser, gestapelt am Hang, der Strand Spiaggia Grande zu Füßen, die Terrasse des Hotels Le Sirenuse als Anker für den Sonnenuntergangscocktail; Charterer machen dort meist eine Übernachtung mit einem langen Abend an Land. Amalfi-Stadt bietet den größeren Hafen und die Domplatz-Piazza sowie oberhalb den Klippenweg Path of the Gods für energiegeladene Crews. Ravello liegt landeinwärts (Gärten der Villa Cimbrone, das Sommerfestival auf der Belvedere-Terrasse) — von Amalfi-Stadt per Auto oder Roller erreichbar. Capri bietet die morgendliche Ruderboottour zur Blauen Grotte (4–6 Uhr ideal für den Lichteinfall), den Küstenweg Via Tragara zum Aussichtspunkt der Faraglioni und Anacapri auf der höher gelegenen Seite für den ruhigeren Abend an Land.

Der Bootsmix lehnt sich hier stark an Motoryachten und Crewed-Luxusyachten (40–80 ft Princess, Sunseeker, Azimut, Pershing) für Paare und kleine Gruppen, die etwas feiern — Jahrestage, Familienmeilensteine, Flitterwochen, die 40er-Geburtstagswoche unter Freunden. Segelyachten und Katamarane sind vorhanden, doch Bareboat ist an dieser Küste selten; die dichte Liegeplatz-Logistik, die Schwellexposition der Ankerplätze auf der Amalfi-Seite (besonders Praiano und Furore) und der Fokus der meisten Charterer auf Küche und Abende an Land drängen das Segment hin zu Crewed-Motoryachten. Crewed-Megayachten (30+ m) bedienen den Langstreckenkorridor Capri–Positano–Portofino.

Beste Saison Mai–Anfang Juli und September. Der August ist von hohem Glamour, aber hochpreisig (die Liegegebühren verdreifachen sich an Capris Marina Grande — über 150 € für eine 45-ft-Yacht im August-Hoch, über 250 € am Ankerplatz Marina Piccola), und der Verkehr an Land in Sorrent erreicht seinen Höhepunkt (die Klippen-Küstenstraße SS163 wird im August einspurig mit 30-Minuten-Wartezeiten). Juni und September sind der Sweetspot für Preis-Leistung, Wetter und Essen — Wasser 23–25 °C, die Dichte der Capri-Ausflugsboote noch im Rahmen, und die Trattorien in Praiano und Cetara halten Abendtische frei, statt Crews abzuweisen.

Genehmigungen und Papierkram: keine besonderen Nationalpark-Genehmigungen für die Amalfi-Seite (das Meeresschutzgebiet Punta Campanella an der Spitze der Halbinsel von Sorrent hat in markierten Zonen jedoch Ankerbeschränkungen — der Broker prüft dies vorab). Tourismussteuer-Posten erscheinen auf der Marina-Übernachtungsrechnung (2–5 €/Person/Nacht, je nach Hafen). Standard-Charter-MwSt. und APA-Abrechnung in Italien werden gemäß den italienischen Charterbestimmungen abgewickelt.

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